Nützlinge wie Bienen, Hummeln und Schmetterlinge haben es häufig schwer im zeitigen Frühjahr geeignete Bienenweiden zu finden. Die meisten Pflanzen stecken noch in der Winterruhe oder unter einer dicken Schneedecke. Jedoch können Sie die fleißigen Helfer mit frühen Nektarquellen wie Krokussen, Wild-Tulpen und Schneeglöckchen unterstützen. In diesem Beitrag erfahren Sie, was Sie beim Pflanzen der Herbst-Blumenzwiebeln beachten müssen und wie Sie Wildbienen & Co. ein reiches Nektarangebot bieten. Außerdem stellen wir Ihnen unsere neuen Blumenzwiebel-Mischungen vor, die Nützlinge happy machen.

Wann und wie werden Herbst-Blumenzwiebeln gepflanzt?

Wie der Name bereits verrät, werden Herbst-Blumenzwiebeln im Herbst in die Erde gesetzt. In der Regel beginnt die Pflanzzeit ab September, sobald die Temperaturen etwas kühler sind. Die Zwiebeln von Frühjahrsblühern wie Tulpen, Allium, Krokussen, Hyazinthen und Narzissen können bis zum ersten Frost gepflanzt werden. Diese Sorten benötigen einen sogenannten Kältereiz, damit sie rechtzeitig im Frühling ihre Blüten bilden. Bis zur Pflanzung sollten die Herbst-Blumenzwiebeln an einem kühlen und trockenen Ort gelagert werden, da Feuchtigkeit die Zwiebeln schnell faulen lässt.

Um Blumenzwiebeln zu pflanzen, sollte der Boden nährstoffreich sein und vorher aufgelockert werden. Sollte der Boden lehmhaltig sein, empfiehlt es sich etwas Sand unterzumischen. Für die Topfpflanzung verwenden Sie idealerweise Universal-Blumenerde. Die Pflanztiefe hängt von der jeweiligen Sorte ab. So werden Tulpen und Hyazinthen doppelt so tief in den Boden gepflanzt wie die Zwiebeln groß sind. Allium-Zwiebeln sollten sogar dreimal so tief eingepflanzt werden. Krokusse und Schneeglöckchen werden hingegen nur etwa 5 cm tief in die Erde gesetzt. Bei ausbleibendem Herbstregen und wenn der Boden frostfrei ist, sollten Sie die Blumenzwiebeln wässern, damit diese nicht auszutrocknen drohen. Bitte vermeiden Sie jedoch stets Staunässe.

Welche Frühjahrsblüher sind besonders bienenfreundlich?

Das Angebot in unserem tomgarten-Pflanzenversand an bienenfreundlichen und nektarreichen Blumenzwiebeln, die bereits im Frühling blühen, ist groß. So sind es aber vor allem Krokusse - welche bereits ab Februar ihre Blütenköpfe aus der Erde strecken - die Honigbienen und Hummeln bei der Nahrungssuche unterstützen. Krokusse haben einen besonders hohen Nektar- und Pollenwert. Da vor allem Wild-Krokusse gut verwildern, können Sie ohne großen Aufwand ganze Teppiche an Nektarquellen im Garten und im Rasen pflanzen. Aber auch Schneeglöckchen (ungefüllt), Blausterne, Winterlinge, Narzissen und Muscari / Traubenhyazinthen sind wichtige und frühe Nektarquellen. Diese breiten sich ebenfalls rasch aus und sind äußerst genügsam und pflegeleicht. Etwas später im Frühjahr zeigen sich dann die imposanten Kaiserkronen und klassischen Hyazinthen. Aber auch zahlreiche Allium-Sorten. Die meist großen Blütenbälle des Zierlauches sind eine attraktive Bienenweide, die von Bienen, Hummeln und auch Schmetterlingen umschwärmt wird. Es gibt mittlerweile einige niedrige, kompakte Allium-Sorten, mit denen Sie Ihren Balkon und die Terrasse in ein Bienenparadies verwandeln können. Kombinieren Sie verschiedene Frühjahrsblüher miteinander und schaffen Sie so ein breites und reichhaltiges Nahrungsangebot für heimische Nützlinge.

Blumenzwiebeln, die Bienen und Schmetterlinge happy machen

In unserem tomgarten-Onlineshop bieten wir Ihnen die Blumenzwiebel-Mischungen Happy Bee ‚Blue‘ und ‚Purple‘ sowie Happy Butterfly ‚Red‘ an. Diese für Bienen und Schmetterlinge attraktiven Mischungen, sind farblich aufeinander abgestimmt. Sie enthalten Blumenzwiebel-Sorten mit hohem Nektar- und Pollenwert. Die Zwiebeln werden in einer ansprechenden Verpackung geliefert und sind damit auch eine schöne Geschenkidee für Garten- und Naturliebhaber. Mit den BigBag’s lassen sich im Handumdrehen Beete in ein frühlingshaftes Blütenmeer und einen reich gedeckten Tisch für Nützlinge verwandeln.

Herbst-Blumenzwiebeln