Mit dem Wildbienen-Haus 'BeeHome' können Sie in die spannende Welt der Wildbienen eintauchen und zudem der Natur etwas Gutes tun. Kinder und Erwachsene erleben hautnah, wie die Wildbienen schlüpfen, Pollen sammeln und für ihren Nachwuchs sorgen und das ohne Angst haben zu müssen, gestochen zu werden. Doch nicht nur Sie selbst werden dieses Bienenhotel lieben, es ist auch ein hervorragendes ökologisches Geschenk für Gartenfreunde. Erfahren Sie mehr über das Bienenhotel und die Mauerbienen.

Wissenswertes über Ihr neues 'BeeHome'

Leisten Sie mit einem Wildbienen-Haus 'Beehome' einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Bestäubungssituation. Jedes Wildbienen-Haus enthält einen Gutschein-Code für eine Startpopulation von 25 Mauerbienen. Diesen können Sie online unter beehome.net einlösen und pünktlich zur Obstblütezeit im Frühjahr erhalten Sie Ihre Mauerbienen-Kokons direkt nach Hause. Das Bienenhotel ist in einer Behindertenwerkstatt handgefertigt und bietet Wildbienen ein wertvolles Zuhause. Es ist mit 70 bis 90 Riesenschilf-Röhrchen (Durchmesser zwischen 5 und 11 mm) versehen. Das Dach ist aus biobasiertem Kunststoff gefertigt. Als Material für Wand und Boden wird PEFC zertifiziertes Föhren-Sperrholz verwendet. Sie können das Wildbienen-Haus 'BeeHome' auf dem Land und in der Stadt verwenden.

So wenden Sie das Wildbienen-Haus an

Wildbienen zu halten ist ganz einfach: Nachdem Sie den Nistkasten und die Bienen erhalten haben, können Sie Ihre Wildbienenpopulation im Nest ansiedeln. Zuerst platzieren Sie das Bienenhotel an einen wettergeschützten Standort im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon - egal ob auf dem Land oder in der Stadt. Der Standort sollte nach Süden oder Südosten ausgerichtet sein, damit er den ganzen Tag über von Sonnenstrahlen gewärmt wird. Die Nisthilfen müssen mindestens einen Meter über dem Boden angebracht werden, zum genauen Beobachten der fleißigen Bienen empfiehlt sich allerdings eine Montage auf Augenhöhe. Das Häuschen ist mit wenigen Handgriffen aufgestellt und montiert. Anschließend wird die Startpopulation mit 25 Mauerbienen-Kokons, deren Bewohner bei Erhalt noch im Winterschlaf sind, samt Röhrchen in die Aussparung im Bienen-Haus gesteckt. Ab diesem Zeitpunkt haben Sie keine weitere Arbeit mit dem Wildbienenhaus und Sie können die Mauerbienen entspannt bei ihrer nützlichen Bestäubungsarbeit beobachten. Je nach Temperatur schlüpfen die ersten Mauerbienen 10 bis 30 Tage nach Erhalt. Die Männchen verlassen das Nest zuerst, wenige Tage später folgen ihnen die Weibchen und die Paarungszeit beginnt. Nach der Paarung können Sie den Weibchen zusehen, wie sie ihre Nester in Ihrem BeeHome bauen und unermüdlich Pollen und Nektar für ihren Nachwuchs sammeln.

Während der Sammlung werden Obstbäume und Pflanzen in einem Radius von ca. 100 Metern bestäubt. Ist die Niströhre voll, wird sie vom Weibchen mit einem Lehmpfropfen verschlossen und im Kokon entwickeln sich die Nachkommen bis zum Herbst zu ausgewachsenen Mauerbienen. In den kalten Monaten bietet das Wildbienen-Haus den Mauerbienen-Kokons Schutz vor Wind und Wetter. Im kommenden März oder April schlüpfen die Mauerbienen aus ihren Kokons und Sie können den spannenden Kreislauf von vorne mitverfolgen und der Population beim Wachsen zusehen.

Wichtige Tipps: Wildbienen sind Lebewesen. Gehen Sie bitte verantwortungsvoll mit ihnen um. Oberhalb von 1200 m ü. M. kommen Mauerbienen nicht mehr vor. Zum Wohl der Bienen sollte ein 'BeeHome' nicht an höher gelegene Standorte ausgebracht werden. 

Wissenswertes zu Ihrer Bienen-Startpopulation

Mauerbienen sind die Startpopulation der Wahl, weil sie neue Nistplätze besonders problemlos annehmen und standorttreu sind. Die Mauerbienen sind solitär lebende Wildbienen und haben keine Königin, keinen Bienenstaat, keine Wachswaben und produzieren auch keinen Honig. Jedes Weibchen baut ihr eigenes Nest und versorgt es mit einer Mischung aus Pollen und Nektar. Auf das sogenannte Pollenbrot legt das Weibchen ein Ei und verschließt die Brutzelle. Sie reiht Brutzelle an Brutzelle, bis das Nest voll ist und verschließt es mit einem dicken Lehmpfropfen. Die vorderste Brutzelle bleibt jedoch leer, damit Vögel keine Kokons erbeuten können. Eine erwachsene Mauerbiene stirbt nach vier bis sieben Wochen, hat in dieser Zeit jedoch für viel Nachwuchs gesorgt. Die frisch geschlüpften Larven ernähren sich in der ersten Zeit vom bereitgestellten Pollenbrot und wachsen kräftig. Anschließend spinnen sie einen robusten Kokon, verpuppen sich darin und halten einen tiefen Winterschlaf. Im Frühjahr schlüpfen die Mauerbienen und Ihre Mauerbienenpopulation wächst Jahr für Jahr.

Durch die fleißige Sammlung von Nektar und Pollen leisten die Mauerbienen einen wichtigen Beitrag für die Bestäubung von Obstpflanzen. Sie sind auch bei schlechtem Wetter und tieferen Temperaturen aktiv und bestäuben Pflanzen in einem Flugradius von ca. 100 Metern. Eine einzige Mauerbiene kann bis zu 40.000 Blüten bestäuben und ist somit effizienter als eine Honigbiene. Und das Schönste ist: Die Bestäubungssituation der Umgebung wird mit dem Anwachsen der Mauerbienenpopulation Jahr für Jahr verbessert.

Für Eltern und Allergiker stellt sich vor der Ansiedelung von Wildbienen oft die Frage: sind Mauerbienen gefährlich? Mauerbienen sind harmlos, denn anders als manche Honigbienen sind Mauerbienen überhaupt nicht aggressiv. Kinder und Erwachsene können sich dem Nistplatz nähern und das Bienentreiben gefahrlos beobachten. Zwar besitzen die Mauerbienen-Weibchen einen kleinen Stachel, sie stechen aber nur bei äußerster Lebensgefahr. Hinzu kommt, dass der Stachel der Mauerbienen sehr weich ist und die menschliche Haut nicht durchdringen kann. Der Stich ist somit mit einem Mückenstich oder einem leichten Brennnesselkontakt vergleichbar. Ein weiterer Vorteil der Mauerbienen ist, dass sie sich nicht von süßen Getränken oder Essen anlocken lassen. Selbst bei einer großen, fleißigen Mauerbienen-Population haben Sie somit beim Essen und Trinken auf Balkon, Terrasse und im Garten Ruhe vor ihnen.

Hier finden Sie noch mal eine übersichtliche Anleitung zum Downloaden und Ausdrucken: So funktioniert das Wildbienen-Erlebnis.

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