Sie verzaubern jeden Garten und Balkon in ein winterliches Blütenmeer. Die Rede ist von Helleborus. Es gibt verschiedene Arten und Sorten der Gattung. Am bekanntesten ist wohl immer noch die Christrose mit ihren großen, weißen Blüten. Aber auch die farbenfrohen Lenz- und Schneerosen in Rosa, Rot, Weiß oder Gelb werden immer beliebter. In unserem Ratgeber erhalten Sie nützliche Tipps zur Pflege sowie Infos über Blütezeit und den Unterschied zwischen den robusten, ausdauernden Winterblühern.

Christrosen – weiße Blütenpracht zur Weihnachtszeit

Wie der Name der Christrose (lat. Helleborus niger) – auch bekannt als Nieswurz – bereits andeuten lässt, zeigen sich die schneeweißen Blüten zur Advents-/Weihnachtszeit. Die Hauptblütezeit liegt hierbei zwischen Dezember und März. Bei richtiger Pflege und einem idealen Standort öffnen neue Sorten wie die Christrose ‘Winter Sun‘ ihre Blüten sogar ab Mitte November. Christrosen stehen gerne hell, leicht sonnig bis halbschattig. Bei guter Nährstoffversorgung und einem kalkhaltigen Boden halten es neuere Züchtungen auch an einem sonnigen Standort aus. Vor allem im Sommer sollten Christrosen vor direkter Sonneneinstrahlung und praller Mittagssonne geschützt werden. Die winterharten Stauden sind besonders beliebt in der Adventsdeko. Sie können diese in Kübel und Balkonkästen setzen. Hier schmücken sie dann Terrasse und Balkon. Bei der Topfpflanzung ist wichtig, den Topf frostfest einzupacken. Besonders schön kommen Christrosen, sowie auch Lenz- und Schneerosen, in Kombination mit anderen Frühjahrsblühern wie Narzissen und Krokussen zur Geltung.

Unser Tipp: Die Blüten der Christrose können Sie für die Vase verwenden. Damit die Blüten sich länger halten, empfiehlt es sich diese kurz vorm Öffnen zu schneiden. Die Stiele ritzen Sie unten seitlich ein. Das Wasser sollte stets frisch sein. Stellen Sie die Vase an einen nicht zu warmen Platz im Haus, dann haben Sie lange Freude daran.

Der Lenz ist da…

…und pünktlich zu dieser Jahreszeit öffnen sich die Blüten der gleichnamigen Lenzrose, die im Gartenversand auch als Schneerose bezeichnet wird. Hierbei handelt es sich um Helleborus-Hybriden und sehr robuste Kreuzungen. Ihre Blütezeit liegt im zeitigen Frühjahr zwischen Februar und April. Bei guten Bedingungen setzt die Blüte sogar schon ab Januar ein. Noch bevor der letzte Schnee taut, entfalten sich die roten, rosanen, weißen oder gelben Blüten der Lenzrose / Schneerose – die Farbvielfalt ist hier größer als bei der Christrose. Auch die Lenzrose bevorzugt einen eher halbschattigen Standort. Eine sehr beliebte Sorte in unserem Pflanzenversand ist die Lenzrose / Schneerose ‘Pink Frost‘. Ihr Wuchs ist kräftig-kompakt. Über dem dunkelgrünen Laub der Staude bilden sich große, rosafarbene Blüten in großer Vielzahl. Lenzrosen können bis zum ersten Frost ins Beet oder einen Topf gepflanzt werden.

Wie auch Christrosen lieben die Lenz- / Schneerosen einen humusreichen, lehmigen Boden. Bei der richtigen Standortwahl und ausreichend Pflege können die langlebigen Stauden teilweise bis zu 30 Jahre alt werden und am selben Standort stehen, ohne umgesetzt oder geteilt zu werden. In unserem Shop können Sie Helleborus zur idealen Pflanzzeit zwischen September und November kaufen. Bei guten Witterungsbedingungen erfolgt der Versand teilweise bis in den Dezember hinein.

Krankheiten der Helleborus

Trotz guter Robustheit und Widerstandsfähigkeit, kann es vorkommen, dass die reizenden Winterblüher die Schwarzfleckenkrankheit befällt. Hierbei handelt es sich um eine Pilzinfektion an den Blättern der Helleborus. Erkennen können Sie die Krankheit an den großen, schwarzen und unregelmäßigen Flecken auf der Blattoberseite. Teilweise bilden sich an diesen Stellen Löcher. Bei rechtzeitiger Erkennung, können Sie die Pflanze ganz leicht wieder auf Vordermann bringen. Entfernen Sie alle betroffenen Blätter. Diese können auch bodennah entfernt werden, um einen erneuten Befall an Blüten- und Blattrieben zu vermeiden.

Unser Tipp: Achten Sie bei der Pflanzung der Christ- und Lenz- / Schneerosen auf einen humusreichen, kalk- und lehmhaltigen Boden. Bei den Stauden handelt es sich um Tiefwurzler, die keine Staunässe vertragen. Bereits mit der richtigen Standortwahl können Sie Krankheiten vorbeugen. Da alle Teile der Christrose – vor allem der Wurzelstock – giftig sind, empfehlen wir Ihnen beim Umtopfen Handschuhe zu tragen. Wenn sich Kinder oder Haustiere im Haushalt befinden, ist Vorsicht geboten. Diese sollten den Kontakt vermeiden.

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